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Die Aussichtsplattform feiert Geburtstag.

Am 20. Juli 1999 wurde die Aussichtsplattform auf der Eisenbahnhochbrücke in Rendsburg nach mehrmonatiger Bauzeit und noch erheblich längerer Planungszeit feierlich eingeweiht. Seitdem werden Besucher und Einheimische im Rahmen von Hochbrückenführungen auf das Rendsburger Wahrzeichen geleitet und genießen in einer Höhe von rund 40 Metern die Aussicht auf Nord-Ostsee-Kanal und die mittelholsteinische Landschaft. Mittelholstein Tourismus e.V., zuständig für die Vermarktung der Region, zählte in den vergangenen 20 Jahren rund 20.000 Besucher, die mit Schutzhelm und der nötigen Schwindelfreiheit den Aufstieg geschafft haben.

Das 20jährige Bestehen der Plattform wurde nun im Rahmen einer Feierstunde im Ratssaal des Alten Rathauses in Rendsburg begangen. Bürgermeister Pierre Gilgenast und die Verantwortlichen von Mittelholstein Tourismus warfen nochmal einen Blick zurück in die Entstehungsgeschichte dieses einmaligen Aussichtsplatzes hoch über dem Nord-Ostsee-Kanal. Der Rendsburger Unternehmer Michael Mischke hatte 1998 die Idee aus einem Schwedenurlaub mit nach Hause gebracht und startete daraufhin das Projekt mit Hilfe des Vereins Regionalmarketing Rendsburg e.V. und zahlreichen Unterstützern aus der Wirtschaft. Auch wurde damals viel Überzeugungsarbeit bei der für die Hochbrücke zuständigen Behörde, der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung Kiel-Holtenau, geleistet. Deren Sicherheitsbedenken wurden durch zahlreiche Maßnahmen beseitigt: Auf der bestehenden Betonplattform wurde ein 2,20 Meter hohes Schutzgitter gebaut, das Geländer der Wendeltreppe erhöht, für Notfälle ein besonderer Sicherheitsstuhl angefertigt und es wurden die nötigen Nutzungsvereinbarungen und Versicherungen abgeschlossen. Insgesamt entstanden Kosten in Höhe von ca. 40.000 DM, die fast komplett von Rendsburger Firmen gespendet worden sind.

Am 20. Juli 1999 war es dann soweit: Das Aussichtserlebnis Eisenbahnhochbrücke Rendsburg wurde der Öffentlichkeit vorgestellt. Seitdem werden von Mai bis September jeden Sonntag öffentliche Führungen angeboten, darüber hinaus für Gruppen zu individuellen Terminen, außer in den Monaten Dezember bis Februar. Die Aussichtsplattform ist nur mit einem geschulten Hochbrückenführer über eine Wendeltreppe mit 178 Stufen erreichbar. Maximal 14 Personen können gleichzeitig auf der Hochbrücke die Aussicht genießen, Kinder ab 12 Jahre müssen mindestens 1,40 Meter groß sein. Das Tragen eines Schutzhelms ist Pflicht.

„Die Aussichtsplattform auf der Hochbrücke gehört für die gesamte Region zu den wichtigsten touristischen Attraktionen am Nord-Ostsee-Kanal. Wir sind ungemein stolz auf unser Wahrzeichen und hoffen, dass noch viele Besucher diesen wunderbaren Platz hoch über dem Kanal besuchen werden“, wünschte sich Gilgenast zum Abschluss der Feierstunde.

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