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Eine Besonderheit in Hanerau ist der Waldfriedhof, der in den Waldpark Wilhemshain integriert wurde.

Anschrift: Mannhardtstraße
25557 Hanerau-Hademarschen

Ansprechpartner

Der Waldfriedhof wurde 1805 vom damaligen Gutsherrn Johann-Wilhelm Mannhardt nach Ordnung der Herrnhuter Brüdergemeinde angelegt. Er gehört noch heute zum Gut Hanerau und ist in seinem Aufbau einmalig in Norddeutschland.

Es gibt hier keine Doppel- oder Familiengräber. Der Friedhof ist in 6 Felder eingeteilt. Der breite Mittelweg trennt die Geschlechter. Im oberen Drittel liegen Verheiratete, ihre Grabstellen angeordnet im Spiegelbild. Die beiden mittleren Felder waren anfänglich nur für Jünglinge und Jungfrauen vorgesehen, die unteren für Kinder. Alle Entschlafenen schauen nach Osten zum Sonnenaufgang.

Die Grabstellen sind flach und einheitlich schlicht in der Bepflanzung. Ursprünglich hatten sie "zu Häupten einen Rosenstock und zu Füßen ein Farnkraut". Die liegenden Sand- oder Mamorsteine sind mit schwarzer Kursivschrift versehen. Diese Einheitlichkeit versinnbildlicht die Gleichheit der Menschen im Tode.

Der Friedhof dient in erster Linie den Familien, die von Johann-Wilhelm Mannhardt und seiner Ehefrau Anna geb. van der Smissen abstammen, sowie den Bürgern des Ortsteils Hanerau. Auf Wunsch kann er aber auch von sonstigen genutzt werden.

Theodor Storm, der lange Zeit in Hanerau lebte und viele seiner Werke schrieb, hatte hier seinen Lieblingsplatz. Auf dem Friedhof ist die Ehefrau Theodor Storms begraben, daher hielt er sich sehr oft hier auf und ging im Park spazieren.

Eine Bronzestatue, geschaffen von Werner Löwe, und ein Gedenkstein erinnern an den großen Dichter. 1993 wurde die Gedenkstätte feierlich eingeweiht.

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