Blue Line

Der etwas andere Weg durch Rendsburg

Auf der "blue line" können Besucher auf Entdeckungsreise gehen: Eine mit blauer Farbe aufs Pflaster gemalte Linie führt auf 3,2 Kilometern Länge durch die historische Stadt. Sie erkunden auf eigene Faust den „blauen Weg durch Rendsburg“ und lernen dabei 30 Kultureinrichtungen und Sehenswürdigkeiten kennen:

Herzlich Willkommen zu einem Rundgang durch Rendsburg entlang der BLAUEN LINIE.

  1. Ab 10 Uhr ertönt alle zwei Stunden vom Glockenspiel des alten Rathauses eine alte Volksweise über den Altstädter Markt.
  2. Im historischen Rathaus (1566) trifft der Stadtrat noch heute die politischen Entscheidungen. Das Bürgermeisterzimmer mit der Vertäfelung von 1720 kann nur bei Stadtführungen besichtigt werden. Hier ist auch die Tourist-Information Nord-Ostsee-Kanal zu Haus.
  3. Die St. Marienkirche, das älteste Bauwerk der Stadt (1287), birgt im Innern eine herrliche Kanzel (1621), einen wunderschönen Altar (1649), 17 Epitaphien und viele Gemälde und Kunstwerke aus verschiedenen Jahrhunderten.
  4. Es lohnt sich, aufmerksam den Spruch am historischen Giebel (1566) zu lesen.
  5. Der Schiffbrückenplatz war bis 1893 Rendsburgs Hafen. Der Brunnen erinnert daran.
  6. Das Bronzemodell zeigt die Stadt mit der Umwallung in der Zeit um 1640.
  7. Auf dem Schlossplatz Hier standen die Reinholdeburg (1199) und später das 1718 abgebrochene Schloss. Der Brunnen erinnert an das vom Grafen Gerhard III. bestätigte Stadtrecht.
  8. Amtmandsgarden ist die dänische Bezeichnung für das Haus des Amtmanns.
  9. Der Pfeil führt Sie zu einem Schleusenbecken, der früheren Verbindung zwischen Kanal und Untereider.
  10. Folgen Sie dem Pfeil durch die Unterführung zur idyllischen Untereider. Eine Verbindung zur Obereider besteht nicht mehr. Hier beginnt der etwa 2 km lange Eiderökologie-Informationspfad.
  11. Der Gedenkstein erinnert an den ersten Schusswechsel zwischen österreichischen und dänischen Soldaten.
  12. Dieses schöne Fachwerkhaus entstand gegen Ende des 17. Jahrhunderts während des Festungsausbaues. 
  13. Das Stadtseegelände erinnert an die großen Wasserflächen der Eider vor dem Absenken des Wasserspiegels durch den Bau des Nord-Ostsee-Kanals. Schilder erklären die hier gepflanzten "Bäume des Jahres".
  14. Die Pulverschuppen, die Nachfolger des 1850 explodierten „Laboratoriums“, dienen heute als Jugendtreff. Hier beginnt auch der Hans-Heinemann-Park mit vielen schönen Kunstwerken.
  15. Das Kulturzentrum der Stadt im „Arsenal“ beherbergt unsere Museen, den Bürgersaal, die Leihbibliothek und die Volkshochschule. Hier lagerten zur Festungszeit Waffen und Ausrüstung der Besatzung.
  16. Vor Ihnen liegt der „Paradeplatz“, der Mittelpunkt des 1690 - 95 errichteten barocken Festungsteils „Neuwerk“
  17. Ehem. Kommandantur, heute Geschäftshaus. Hier starb am 13. März 1808 der dänische König Christian VII. 
  18. Im Jahr 1700 wurde die Christkirche als Garnisonskirche eingeweiht. Unter dem Holztonnengewölbe der in Kreuzform gebauten Kirche finden Sie einen herrlich geschnitzten Königsstuhl, eine Kanzel von Hans Pahl, einen eindrucksvollen Orgelprospekt von Arp Schnitger und viele andere Kunstwerke.
  19. Seit 1720 besteht die Garnisonsapotheke. Ein größerer quadritscher Stein im Pflaster etwa 40 m vor dem Eingang erinnert an die letzte Hinrichtung mit dem Schwert im Jahre 1725.
  20. Sie finden das Schifffahrtsarchiv in der Königstraße Nr. 5, der Einkaufsstraße des Neuwerks.
  21. Das Jüdische Museum  macht die Facetten des jüdischen Lebens erfahrbar und vermittelt einen Einblick in die jüdische Religion und Kultur.
  22. Im Provianthaus lagerte zu Festungszeiten die Verpflegung für die gesamte Garnison.  
  23. Vor der „Hauptwache“, wurde 1848 die Festung Rendsburg durch eine List kampflos an die Schleswig-Holsteiner übergeben.
  24. Das Lornsendenkmal erinnert an den Erhebung der Schleswig-Holsteiner am 24. März 1848.
  25. Im Hans-Heinemann-Park mit vielen Stelen und Statuen sehen Sie eine Pflasterarbeit im Waldboden, die dasStadtwappen zeigt.
  26. Hinter der „Weißen Brücke“ hat die Stadtverwaltung seit 1983 im Neuen Rathaus ihren Sitz.
  27. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sehen Sie den „Pelli-Hof“von 1722/23. Er diente Domenico Pelli als Alterssitz und Bauhof.
  28. Das Stadttheater wurde 1901 für 277.000 Goldmark als Stadthalle auf der zugeschütteten Wasserverbindung zur Obereider errichtet. 
  29. Schauen Sie nach oben -  Der Wächterkopf, oben an der Wand, erinnert an den Standort des Altholsteiner Tores.
  30. Das älteste Bürgerhaus der Stadt „Zum Landsknecht“ wurde 1951 von Grund auf renoviert.

Download

Infos: Tourist-Information Nord-Ostsee-Kanal, Tel.: 0 43 31 – 2 11 20, www.tinok.de

 
Tracking deaktivieren