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Die Ortsteile
Hanerau und Hademarschen sind sehr alt. Grabhügel und Siedlungsspuren,
insbesondere auf den "Hademarscher Bergen", beweisen, dass die Gemarkung
schon zur Jungsteinzeit (2500 bis 1500 vor Christi) und Bronzezeit (1500
bis 1000 vor Christi) besiedelt war. Um Christi Geburt ist inmitten
eines ausgedehnten Waldgebietes das Dorf Hademarschen entstanden. Von
hier aus sind zumindest teilweise die um Hademarschen liegenden
kleineren Dörfer gegründet worden. Zwischen 1200 und 1250 wurde die St.
Severin-Kirche in Hademarschen erbaut. Aus dem reinen Bauerndorf
Hademarschen wurde ein typisch holsteinisches Kirchdorf mit Handwerkern
und Gewerbetreibenden.

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Schon seit dem 12.
Jahrhundert vollzog sich die Geschichte Hademarschens im Zeichen der
Burg Hanerau. Graf Adolf III. von Holstein hatte sie zwischen 1180 und
1185 auf der heutigen Gutsinsel als Bollwerk gegen die Bauernrepublik
Dithmarschen erbaut. Daneben war die Burg Verwaltungssitz für das
Kirchspiel Hademarschen. Im 16. Jahrhundert wurde aus der Burg Hanerau
und ihrem Bezirk ein adliges Gut mit der Obrigkeit und Gerichtshoheit
über das Kirchspiel Hademarschen. Nach 1800 entstand durch die
Aktivitäten des Hanerauer Gutsherrn J. W. Mannhardt, der hier Arbeiter
für seine kurzlebigen Industriebetriebe ansiedelte, der Ort Hanerau.
Nach der Trennung Schleswig-Holsteins von Dänemark und durch seinen
Anschluß an Preußen sowie an das Deutsche Reich 1871 erlebten Hanerau
und besonders Hademarschen einen großen wirtschaftlichen Aufschwung mit
vielen Geschäftsgründungen, der bis zum Beginn des 1. Weltkrieges 1914
andauerte. 1860 hatte Hademarschen 948 und Hanerau 333 Einwohner, 1895
dagegen waren es 1.412 bzw. 460.

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Im Jahre 1867 wurde das Kirchspiel
Hademarschen Teil des neuen preußischen Kreises Rendsburg, das Gut
Hanerau verlor die Gerichtshoheit an das neue Amtsgericht in Schenefeld
und 1888 und auch die Obrigkeit an die neuen Amtsbezirke Hademarschen
und Oersdorf. Im gleichen Jahr entstanden auch die neuen Gemeinden
Hanerau und Hademarschen, daneben gab es bis 1928 noch einen Gutsbezirk
Hanerau. Der Zusammenschluß der Gemeinden Hanerau und Hademarschen
erfolgte im Jahre 1938.

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Die Gemeinde Hanerau-Hademarschen liegt mit
ihren Knicks und ausgedehnten Wäldern in der typischen Geestlandschaft
Schleswig-Holsteins am Nord-Ostsee-Kanal. Hanerau-Hademarschen ist der
Sitz der Amtsverwaltung und der Schulen. Der Ort erfüllt die Funktion
eines ländlichen Zentralortes und die vielen leistungsfähigen Geschäfte
zeigen an, dass es sich hier um den wirtschaftlichen Mittelpunkt des
Amtes handelt.
Durch die Nähe der Nordsee und der ortsnahen
Wälder bietet Hanerau-Hademarschen ein gesundes Klima. Auf den
"Hademarscher Bergen", dem Schul- und Sportzentrum, finden im
Erholungspark Hünengräber und ein Aussichtsturm stets neue Bewunderer.
 
www.hanerau-hademarschen.de oder
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